Eine Holzfassade verliert schnell ihr gepflegtes Erscheinungsbild, wenn sie dauerhaft Feuchtigkeit, Schatten und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Typische Folgen sind dunkle Verfärbungen, ein hartnäckiger Schmutzfilm und Algenbewuchs. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann die Oberfläche langfristig angreifen und die Alterung des Holzes beschleunigen.
In diesem Beitrag zeigen wir, warum sich solche Beläge bilden, weshalb sie für Holz problematisch sein können und wie eine schonende Reinigung die Fassade sichtbar auffrischt, ohne das Material unnötig zu belasten.
Holz verändert sich nicht nur „mit der Zeit“. Die wichtigsten Prozesse werden vor allem durch Sonne und Feuchtigkeit ausgelöst. Sichtbar wird das oft erst dann, wenn die Oberfläche bereits über längere Zeit belastet wurde.
UV-Licht baut nach und nach Lignin ab, also den Bestandteil, der die Holzstruktur stabilisiert.
Die Oberfläche vergraut, wird poröser und wirkt „offener“. Dadurch haften Staub, Ruß und Straßenschmutz schneller und intensiver.
An schattigen Bereichen, nahe Bepflanzung oder an Nordseiten bleibt Holz länger feucht.
Auf der Oberfläche entsteht eine dünne, dauerfeuchte Schicht, in der sich Mikroorganismen leicht ansiedeln. Diese Grundlage sorgt dafür, dass Schmutzpartikel stärker „kleben bleiben“ und sich Beläge schneller aufbauen.
Algen zeigen sich oft als grünliche oder dunkle Schlieren.
Sie halten Wasser direkt an der Oberfläche fest, sodass das Holz langsamer abtrocknet. Je länger die Feuchtigkeit steht, desto eher kann zusätzlich Pilzbefall entstehen.
Schimmel und holzschädigende Pilze sind kritischer als Algen, weil sie die Struktur der oberen Holzschicht angreifen und deren Stabilität beeinträchtigen können.
Häufig beginnt es unauffällig, etwa in Ecken, unter Dachüberständen, an Fallrohren, im Sockelbereich oder überall dort, wo Wasser regelmäßig entlangläuft.
Moose und Flechten haften gut auf bereits aufgerauter, geschwächter Oberfläche.
Mit der Zeit verstärken sie die Rauigkeit, halten Feuchtigkeit länger und beschleunigen damit den Kreislauf aus Bewuchs und erneuter Verschmutzung.
Oft wirkt es so, als sei die Fassade „plötzlich“ unansehnlich geworden. In der Praxis ist es meist das Ergebnis einer langen Kombination aus UV-Belastung, dauerhafter Feuchte und biologischem Bewuchs. Wer eine Holzhaus-Fassade reinigen möchte, sollte deshalb auf eine schonende, kontrollierte Vorgehensweise setzen, damit die Oberfläche sichtbar sauber wird, ohne die Holzstruktur unnötig zu strapazieren.
Schmutz und Algen sind bei Holzfassaden selten nur ein optisches Thema. Sie verändern das Mikroklima direkt an der Oberfläche und schaffen über Zeit Bedingungen, unter denen Holz seine natürlichen Eigenschaften verliert. Dieser Prozess läuft langsam und oft unbemerkt ab, entscheidet aber maßgeblich darüber, wie lange die Fassade stabil bleibt und gleichmäßig aussieht.
Ein dichter Belag wirkt wie eine Barriere. Er stört den normalen Feuchtewechsel zwischen Holz und Umgebung, sodass die Oberfläche nach Regen oder Tau deutlich länger feucht bleibt. Das Holz trocknet langsamer ab, und Feuchtigkeit bleibt länger im oberen Bereich gebunden.
Schon ein dünner, grünlicher Film kann wie ein Feuchtespeicher wirken. Nach Regen, Nebel oder Tau trocknet die Fläche spürbar langsamer, die Feuchte „steht“ in der obersten Holzschicht. Unter diesen Bedingungen reagiert Holz stärker auf Temperaturwechsel, und es kann schneller zu erweichten Bereichen und lokalen Verformungen kommen.
Bei dauerhafter Feuchtebelastung in Kombination mit Verschmutzungen werden die Holzfasern allmählich weicher. Die Oberfläche wirkt dann rauer und weniger dicht, es entstehen feine Risse und eine ungleichmäßige Struktur. Das reduziert die Widerstandsfähigkeit gegenüber späteren Reinigungen und beschleunigt den Verschleiß.
Auf verschmutztem Holz können Öle, Lasuren oder andere Schutzbeschichtungen ihre Aufgabe nicht mehr zuverlässig erfüllen. Sie verteilen sich ungleichmäßig, dringen schlechter ein und haften weniger stabil. Dadurch lässt der Schutz früher nach, und die Fassade muss deutlich schneller nachbehandelt werden als geplant.
Je länger Schmutz und Algen auf der Holzfassade bleiben, desto tiefer wirken sie in die Oberfläche hinein. Die Reinigung wird anspruchsvoller und muss deutlich vorsichtiger erfolgen. In fortgeschrittenen Fällen geht es nicht mehr um einfache Pflege, sondern um die Wiederherstellung einer bereits angegriffenen Oberflächenschicht.
Die Purify-Methode setzt auf eine kontrollierte Reinigung: Schmutz und biologischer Belag werden entfernt, ohne die Holzfasern aufzurauen oder die natürliche Struktur der Oberfläche zu beschädigen.
Zuerst beurteilen wir den Zustand der Fassade, die Holzart, die Art der Verschmutzung sowie typische Problemzonen, etwa dauerhaft schattige Bereiche, erhöhte Feuchte oder Zonen an Fallrohren und Spritzwasserbereichen. Daraus leiten wir den passenden, materialschonenden Ablauf ab.
Anschließend tragen wir einen geeigneten Reiniger auf, der Schmutz, Algen und Biofilm anlöst und aufweicht. Der Wirkansatz liegt auf dem Belag, nicht auf dem Holz, damit die Oberfläche nicht unnötig angegriffen wird.
Danach werden die gelösten Rückstände mit Wasser schonend abgespült. Dabei achten wir auf Abstand, Strahlführung und arbeiten entlang der Holzfasern. So vermeiden wir, dass weiche Bereiche „ausgewaschen“ werden oder eine raue, fleckige Oberfläche entsteht.
Nach der Reinigung wirkt die Fassade wieder gleichmäßig und natürlich, ohne Streifen oder aufgeraute Stellen. Vor allem bleibt das Holz in einem Zustand, der sich ideal für eine anschließende Schutzbehandlung eignet, damit das Ergebnis deutlich länger stabil bleibt.
Nach einer Reinigung wirkt die Holzfassade wieder frisch. Entscheidend ist aber, wie lange die Holzfassade danach sauber bleibt. Ohne passenden Schutz nimmt Holz wieder schneller Feuchtigkeit auf und „sammelt“ erneut Beläge, besonders in schattigen und dauerhaft feuchten Bereichen.
Nach einer schonenden Reinigung bleibt die Oberfläche dicht und wird nicht aufgeraut. Dadurch kann Feuchtigkeit besser abtrocknen und das Risiko für erneuten Algenfilm oder Schmutzstreifen sinkt.
Auf korrekt gereinigtem Holz lassen sich Öle und Lasuren gleichmäßig auftragen und halten deutlich länger. So wird die Fassade wirksam vor Feuchte, Schmutzanhaftung und vorzeitiger Alterung geschützt.
Eine geschützte Holzfassade verschmutzt langsamer und braucht keine aggressiven Methoden. In der Regel reichen regelmäßige Sichtkontrollen und eine sanfte, vorbeugende Pflege.
Holzfassaden werden nicht nur durch Schmutz und Algen beeinträchtigt, sondern vor allem durch die Bedingungen, die dadurch entstehen: mehr Feuchtigkeit, Biofilm und ein schnellerer Alterungsprozess. Zu harte Reinigung kann die Fasern beschädigen und die Oberfläche langfristig anfälliger machen.
Die schonende Purify-Methode entfernt Beläge kontrolliert, erhält die Holzstruktur und schafft eine saubere Grundlage für wirksamen Schutz. Das Ergebnis: Die Fassade bleibt länger gleichmäßig sauber, und der Pflegeaufwand reduziert sich spürbar.
Davon ist ohne präzise Einstellung eher abzuraten. Zu hoher Druck wäscht die weicheren Holzfasern aus, rauht die Oberfläche auf und sorgt dafür, dass sich Verschmutzungen schneller wieder festsetzen. Bei Holz kommt es auf kontrollierte Parameter und die richtige Strahlführung an.
Meist liegt es an einer geschädigten Oberfläche. Ausgewaschene Fasern halten Feuchtigkeit stärker, dadurch können sich Algen schneller ansiedeln als vor der Reinigung.
Ja. Algen speichern Feuchtigkeit direkt an der Oberfläche. Das begünstigt die weitere Schwächung der oberen Holzschicht und erhöht das Risiko für Pilzbefall.
In vielen Fällen ja, aber ausschließlich geeignete, professionelle Produkte. Diese wirken gezielt auf den Belag und helfen, die mechanische Belastung des Holzes zu reduzieren.
Nein. Bei fachgerechter Ausführung werden Druck, Reinigungsmittel und Abspülung so abgestimmt, dass Fasern und natürliche Holzstruktur erhalten bleiben.
Das ist empfehlenswert. Ohne Schutz nimmt gereinigtes Holz schneller wieder Feuchtigkeit und Schmutz auf, und der Reinigungseffekt hält deutlich kürzer.
Typischerweise alle paar Jahre, abhängig von Lage, Klima, Bewuchs in der Nähe und Feuchtebelastung. Regelmäßige Sichtkontrollen helfen, größere und teurere Maßnahmen zu vermeiden.
Ja, sogar besonders. Älteres Holz reagiert empfindlicher auf mechanische Belastung, daher ist eine kontrollierte, materialschonende Vorgehensweise hier besonders wichtig.
Nicht immer. Temperatur, Luftfeuchte und der Zustand der Oberfläche beeinflussen das Ergebnis stark. Ob es möglich ist, entscheidet man sinnvollerweise nach einer kurzen Objektprüfung.