Wenn eine Fassade grünlich oder dunkel nachzieht, denken viele Eigentümer sofort an einen Neuanstrich. Dabei ist das oft nicht erforderlich. Häufig genügt eine fachgerechte Reinigung, um die ursprüngliche Optik zurückzubringen.
Algen und Biofilme halten Feuchtigkeit dauerhaft an der Oberfläche. Dadurch trocknet die Fassade langsamer ab, Schmutz bleibt leichter haften und der Alterungsprozess der Oberfläche beschleunigt sich. Wird der Bewuchs über längere Zeit nicht entfernt, kann das die Lebensdauer von Putz und Beschichtung deutlich verkürzen.
Gleichzeitig bedeutet Algenbefall nicht automatisch, dass die Fassade bereits saniert oder gestrichen werden muss. In vielen Fällen ist die Substanz noch intakt. Wer rechtzeitig eine veralgte Fassade reinigen lässt, entlastet die Oberfläche, stellt das gleichmäßige Erscheinungsbild wieder her und kann einen Neuanstrich oft vermeiden oder um Jahre hinauszögern.
Kondensat auf gedämmten Fassaden: Gedämmte Fassaden kühlen an der Oberfläche schneller aus. Feuchtigkeit setzt sich selbst ohne Regen ab und bleibt bei ungünstigen Bedingungen lange stehen.
Schatten und geringe Luftzirkulation: Nordseiten, enge Höfe oder dichte Bepflanzung sorgen dafür, dass die Fassade langsamer abtrocknet. Feuchte Oberflächen sind die ideale Grundlage für Algenwachstum.
Der erste Hinweis ist meist ein veränderter Gesamteindruck: Die Fassade wirkt grünlich, fleckig oder unruhig. Mit der Zeit konzentriert sich der Bewuchs auf Bereiche, in denen Wasser regelmäßig abläuft oder länger stehen bleibt.
Eine Fassade lässt sich mit Wasser oft kurzfristig aufhellen. Das eigentliche Problem wird damit jedoch nicht gelöst. Die Feuchtebelastung bleibt bestehen und auf porösen Untergründen sitzen Algen tiefer, als es von außen sichtbar ist.
Auf einer Fassade liegt selten nur eine einzige Art von Belag. Neben Algen entstehen häufig Biofilme, die Feuchtigkeit festhalten und den Schmutz „haften“ lassen.
Sie zeigen sich als grünlicher Schleier oder als Flecken auf größeren Flächen, oft zunächst eher dezent und dann zunehmend flächiger.
Sie wirken wie graue bis nahezu schwarze Flecken, Streifen oder Läufer, besonders in Bereichen mit Wasserabfluss oder längerer Feuchte.
Rotalgen fallen meist als rötlich-bräunliche bis orangefarbene Verfärbungen auf. Oft sieht man sie als fleckige Zonen oder als „rostähnlichen“ Hauch, besonders auf hellen Fassaden und in Bereichen, die regelmäßig feucht bleiben.
Biofilme sind ein zusammenhängender Verschmutzungsfilm aus Mikroorganismen, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Er ist manchmal kaum sichtbar (dünn), kann aber auch als matter, dunkler Belag auftreten (dicht), besonders auf rauen oder porösen Untergründen.
Eine Fassadenreinigung ist oft ausreichend in diesen Fällen:
Wichtig ist: Ein sichtbarer Belag bedeutet nicht automatisch, dass gestrichen werden muss. Sehr oft lässt sich die Optik durch fachgerechtes Reinigen vollständig wiederherstellen.
Ein Anstrich wird vor allem dann relevant, wenn nicht nur Verschmutzung vorliegt, sondern das System selbst geschwächt ist, zum Beispiel durch:
Auch hier kann Reinigung ein erster Schritt sein, aber die Entscheidung sollte immer am Zustand des Untergrunds festgemacht werden, nicht am ersten optischen Eindruck.
Die hohe Ersparnis entsteht vor allem dadurch, dass ein Neuanstrich ein kompletter Aufbau ist, während die Reinigung das bestehende System erhält.
Konkret sparen Sie, weil:
Im Vergleich zum kompletten Neuanstrich kann das Gesamtbudget je nach Objekt und Zustand bis zu 70 % niedriger ausfallen, bei gleichzeitig sauberem, gleichmäßigem Erscheinungsbild.
Ziel ist nicht, die Fassade nur kurzfristig „heller“ zu machen, sondern Algenbeläge zuverlässig zu entfernen, ohne in das bestehende System einzugreifen und ohne unnötiges Risiko für den Fassadenuntergrund.
Vor dem Start wird festgelegt, wie die Reinigung Schritt für Schritt durchgeführt wird: Zugang, Arbeitsreihenfolge und Sicherheitsabläufe werden so geplant, dass der Prozess effizient läuft. So können wir zügig arbeiten, ohne unnötige Unterbrechungen und ohne überdimensionierte Technik.
Der entscheidende Punkt ist die kontrollierte Wirkung auf den Belag. Wir setzen speziell für Fassaden entwickelte Reinigungsmittel ein, die auf Algen, Biofilme und organische Verschmutzungen wirken, nicht auf das Material. Dadurch vermeiden wir aggressive mechanische Belastung und schaffen die Grundlage für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Der Hauptschritt erfolgt mit unserer Niederdrucktechnik. Druck, Abstand und Wassermenge werden so eingestellt, dass Verschmutzungen gelöst und abgespült werden, ohne die Oberfläche aufzurauen oder die Struktur zu beschädigen. Das ist besonders wichtig bei Putzfassaden und bei gedämmten Fassaden (WDVS), wo falsches Vorgehen schnell zu Schäden oder unruhigen Oberflächen führen kann.
Nischen, Vorsprünge, Fensterbereiche, Übergänge, Ornamente und schwer zugängliche Stellen werden gesondert bearbeitet. So entsteht kein „Flickenteppich“, sondern ein stimmiges Fassadenbild ohne sichtbare Unterschiede zwischen einzelnen Zonen.
Nach der Reinigung prüfen wir das Ergebnis aus verschiedenen Blickwinkeln. Falls nötig, werden einzelne Bereiche nachgearbeitet, damit die Fassade insgesamt ruhig, gleichmäßig und gepflegt wirkt.
Am Ende steht eine Fassade, die wieder sauber und ordentlich aussieht, ohne Neuanstrich und ohne unnötige Eingriffe in das bestehende System.
Ohne zusätzlichen Schutz nimmt die Oberfläche schnell wieder Feuchtigkeit auf. Dadurch entstehen erneut günstige Bedingungen für Algenbewuchs, Biofilme und neue Verschmutzungen. Eine Imprägnierung setzt genau hier an und sorgt dafür, dass die Reinigung nicht nur kurzfristig „sauber“ wirkt, sondern langfristig stabil bleibt.
Die Imprägnierung ist eine tiefenwirksame Schutzbehandlung. Der Wirkstoff dringt in den oberen Bereich der Fassadenoberfläche ein und reduziert die Wasseraufnahme, ohne die Diffusionsoffenheit zu blockieren. Die Fassade bleibt also weiterhin atmungsaktiv, trocknet aber schneller ab.
Für Sie bedeutet das:
Je nach Fassadenmaterial, Lage und Feuchtebelastung kann die Imprägnierung dazu beitragen, dass die Fassade bis zu 5 Jahre sauber bleibt. Wenn die Oberfläche weniger Wasser aufnimmt, setzt sie langsamer wieder an. Das reduziert den Bedarf an erneuter Reinigung und verschiebt einen Neuanstrich häufig deutlich nach hinten.
Das heißt konkret:
Eine Imprägnierung lohnt sich besonders bei Fassaden, die immer wieder feuchtebelastet sind, zum Beispiel:
Eine professionelle Reinigung kann das Fassadenbild deutlich aufwerten, die Oberfläche erhalten und einen kostspieligen Neuanstrich vermeiden. In typischen Fällen liegt das Einsparpotenzial bei bis zu 70 Prozent. Eine zusätzliche Schutzbehandlung nach der Reinigung verstärkt den Effekt und macht das Ergebnis langlebiger. Die Fassade bleibt länger sauber, der Pflegeaufwand sinkt und Folgekosten werden planbarer.
Nein. In vielen Fällen ist die Substanz der Fassade vollkommen intakt. Algen und Biofilme sitzen meist nur auf der Oberfläche. Eine professionelle Reinigung reicht häufig aus, um die ursprüngliche Optik wiederherzustellen und einen Neuanstrich zu vermeiden.
Nein. Algen halten Feuchtigkeit länger auf der Oberfläche. Dadurch trocknet die Fassade schlechter ab und altert schneller. Wird der Belag nicht entfernt, kann das langfristig die Oberfläche stärker belasten. Eine rechtzeitige Reinigung wirkt diesem Prozess entgegen.
Das hängt von Lage, Fassadenmaterial und Feuchtebelastung ab. In Kombination mit einer Schutzbehandlung bleibt die Fassade in vielen Fällen bis zu fünf Jahre sauber.
Eine einfache Wasserwäsche entfernt oft nur die sichtbare Schicht. Biofilme bleiben häufig bestehen, wodurch sich neuer Bewuchs schnell wieder bildet. Das Ergebnis ist dann meist nur kurzfristig sichtbar.
Ja. Gerade bei Wärmedämmverbundsystemen ist eine kontrollierte, materialschonende Vorgehensweise wichtig. Mit Niederdrucktechnik lassen sich Algen entfernen, ohne die Oberfläche oder das System zu beschädigen.
Vor allem bei Fassaden, die dauerhaft feuchtebelastet sind. Dazu gehören Nordseiten, schattige Lagen, Innenhöfe oder Gebäude, die bereits mehrfach veralgt waren. Hier verlängert der Schutz die Standzeit des Ergebnisses deutlich.
Wenn die Fassade technisch in Ordnung ist, kann eine professionelle Reinigung den gleichen optischen Effekt erzielen wie ein Anstrich. Im Vergleich zum vollständigen Neuanstrich lassen sich dabei in vielen Fällen bis zu 70 Prozent der Kosten sparen.