Frische Sprühfarbe sitzt zunächst nur oben auf der Oberfläche. Mit der Zeit zieht sie in poröse Untergründe ein, und die Sonne brennt sie regelrecht ein. Schnell zu handeln lohnt sich also. Überstürzt und mit den falschen Mitteln richten Sie jedoch schnell mehr Schaden an als das Graffiti selbst. Der beste Weg ist deshalb: zügig, aber überlegt vorgehen.
Entscheidend ist der Untergrund. Auf kleinen, frischen Graffitis und glatten, nicht porösen Flächen wie Glas oder glattem Metall kann ein Lösemittel wie Nagellackentferner durchaus helfen, weil das enthaltene Aceton frische Farbe und Marker anlöst. Ähnliches gilt für Mittel wie WD-40 oder Backpulver, die in ihren passenden Fällen funktionieren.
Wichtig ist, vorher an einer unauffälligen Stelle zu testen. Auf Kunststoff, Acrylglas oder lackierten Flächen wie Fensterrahmen können solche Mittel matte Stellen, Trübungen oder Abplatzungen verursachen. Die gelösten Farb- und Lösemittelreste gehören zudem in den Sondermüll und nicht in den Boden.
Bei größeren Graffitis, alter, eingetrockneter Farbe oder empfindlichen, porösen Fassaden wie Putz, Beton oder Naturstein stoßen Hausmittel dagegen schnell an ihre Grenzen. Hier ist ein professionelles, materialgerechtes Verfahren die sichere Wahl.
Ein Fachbetrieb wählt das Verfahren nach dem Untergrund. Auf vielen Flächen kommen ein schonendes Niederdruck- oder Heißwasserverfahren und speziell abgestimmte Graffitientferner zum Einsatz. Bei Klinker ist mit heißem Wasser unter Druck allerdings Vorsicht geboten, weil es Salze aus dem Stein löst und weiße Ausblühungen entstehen können. Für empfindliche oder denkmalgeschützte Fassaden eignet sich das Trockeneisstrahlen, das die Farbe rückstandsfrei absprengt, ohne die Oberfläche abzutragen. Das anfallende Schmutzwasser wird dabei aufgefangen und fachgerecht entsorgt. Genau darauf ist Purify spezialisiert.
Ist die Wand wieder sauber, lohnt sich der Graffitischutz von Purify. Dabei tragen wir eine transparente, wasserbasierte Schutzschicht auf, die in die Poren des Untergrunds eindringt und eine unsichtbare Barriere bildet. Sprühfarbe und Marker können so nicht mehr tief ins Material eindringen, sondern haften nur noch oberflächlich.
Der Schutz bleibt dabei farblos, vergilbt nicht und verändert weder Optik noch Haptik der Fassade. Weil er diffusionsoffen ist, kann die Wand weiter atmen, sodass Schimmel und Frostschäden vermieden werden. Neue Graffitis lassen sich anschließend meist schon mit Wasser oder einem milden Reiniger entfernen, ganz ohne aggressive Chemie oder Hochdruck.
Einmal aufgetragen, hält der Schutz bis zu zehn Jahre und übersteht bis zu 100 Reinigungen, bevor er erneuert werden muss. Bei Bedarf lässt er sich rückstandsfrei wieder abtragen, was ihn auch für denkmalgeschützte Gebäude geeignet macht. Geeignet ist das System für viele Untergründe wie Putz, Beton, Naturstein, Klinker und Metall, wobei wir es immer auf das jeweilige Material abstimmen. Gerade an oft besprühten Flächen spart das auf Dauer Zeit, Geld und Ärger.
Sie haben ein Graffiti an Ihrer Fassade? Melden Sie sich gern für ein kostenloses Erstgespräch oder sichern Sie sich eine kostenlose Probefläche. Wir schauen uns Material und Verschmutzung an und entfernen das Graffiti schonend, auf Wunsch gleich mit anschließendem Graffitischutz.